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Kategorie Allgemein

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Phänomenales Konzert mit Flötist Dieter Flury


Die voll besetzte Kirche liess es erahnen: Mit Dieter Flury, dem in Küsnacht aufgewachsenen ehemaligen Soloflötist der Wiener Philharmoniker kehrte am vergangenen Sonntag, 11 Februar einer der ganz Grossen konzertierend in seine Heimatgemeinde zurück. Begleitet von Kantor und Hauptorganist Joachim Schwander an der grossen und kleinen Orgel präsentierte Flury ein Programm, welches das Publikum gleichermassen verwöhnte wie herausforderte. Den Rahmen des Rezitals bildeten die zwei Flötensonaten h-Moll und e-Moll von Georg Friedrich Händel sowie die C-Dur-Sonate von Johann Sebastian Bach, denen die Interpreten das Maximum an Abwechslungsreichtum und gestalterischer Phantasie abgewannen.

Das Kontrastprogramm steuerte ein anderer zu internationaler Prominenz gelangter Küsnachter bei: der im letzten Oktober verstorbene Klaus Huber. Sein Orgelchoral „In te domine speravi“ und das Flötensolostück „… ein Hauch von Unzeit“ sorgten für einige überraschte Gesichter in dem scheinbar in zeitgenössischer Musik wenig erfahrenen Publikum. Der frenetische Applaus am Ende des Konzerts und die vielen positiven Rückmeldungen liessen jedoch vermuten, dass die Faszination für die ungewohnten Klänge die Irritation überwog.

Einen besonderen Reiz, aber auch eine Herausforderung stellen für den Interpreten die Anwesenheit des Komponisten eines der gespielten Werke dar. Der mit Flury befreudete Zürcher Organist und Komponist Theo Wegmann wohnte der Aufführung seines Stücks ‚Mantra‘ für Flöte und Orgel bei und konnte beim anschliessenden Apéro im Pfarreizentrum Komplimente zu seinem gelungenen Stück entgegennehmen sowie den interessierten Konzertbesucherinnen und -besuchern einzelne Fragen dazu beantworten.

Ich möchte allen für diesen gelungenen Abend Verantwortlichen herzlich danken: Allen voran dem Star dieses Abends, Dieter Flury; dem Sakristan Mato Stipic und dem Helferteam aus der Kantorei St. Georg; ganz besonders aber dem treuen Publikum, das uns so zahlreich beehrte.
Kantor Joachim Schwander

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Küsnacht hat einen neuen Kantor – Exklusivinterview mit Tiziana Ballabio


Nachdem Andreas Gut per 1. Februar die Pfarrei und somit auch die Musik St.Georg verlassen hat, ist es hocherfreulich, dass nun ein neuer Kantor angestellt wurde. Dabei handelt es sich um Joachim Schwander. Nach einer Übergangsphase im Teilzeitpensum wird er per Mai alle Aufgaben eines Kantors inklusive der Leitung der pfarreilichen Chöre übernehmen. In einem Exklusivinterview mit Tiziana Ballabio gibt er uns einen  Einblick in sein Leben und seinen bisherigen Werdegang.

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Musikalisch rund, zugänglich, fassbar – neue Psalmvertonungen


Interview mit Andreas Gut
Erstveröffentlichung in: Musik und Liturgie, Fachzeitschrift des Schweiz. kath. Kirchenmusikverbandes SKMV. Ausgabe 6//2016. ISSN 1660-8135


Das Interview mit Andreas Gut führte Martin Hobi
Das Interview als PDF downloaden

In der katholischen Kirchgemeinde Küsnacht-Erlenbach ZH ist es seit Jahren selbstverständlich: Der Kantorendienst. In kirchgemeindeinternen, sehr ansprechend gestalteten Publikationen werden regelmässig zur Fasten- und zur Weihnachtszeit die entsprechenden Antwortpsalmen sowie auch Meditationen und Gebete aufgelegt. Schöpfer dieser Psalmen ist der Küsnachter Kirchenmusiker Andreas Gut, der vor wenigen Wochen als Domkapellmeister nach St.Gallen gewählt wurde. «Musik und Liturgie» sprach mit ihm über dieses in der Schweiz nicht selbstverständliche Engagement (mh).

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«Sein Traum ist wahr geworden»


Zürichsee-Zeitung Bezirk Meilen, Donnerstag, 17. November 2016
Text: Maria Zachariadis  /  Bild: Moritz Hager

KÜSNACHT  |  19 Jahre hat der Kantor und Organist Andreas Gut für die Kirchenmusik in Küsnacht gearbeitet und sie geprägt. Im Februar 2017 wechselt er als Domkapellmeister nach St. Gallen – ein schmerzlicher Personalabgang für die Pfarrei.

Seine Vorgesetzten und die anstellende Behörde der Katholischen Kirchgemeinde Küsnacht-Erlenbach lassen Andreas Gut nur ungern ziehen. Der Pfarreibeauftragte Matthias Westermann sieht den Weggang mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

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Frühlingskonzert – „G. F. Händel und seine Londoner Zeitgenossen“ Sonntag, 1. Mai 17 Uhr


Ein abwechslungsreiches Frühlingskonzert mit dem Titel „Händel und seine Londoner Zeitgenosen“ wird in Küsnacht geboten. Überraschen werden die „Englischen Kantaten“ des Berliner Komponisten Johann Christoph Pepusch (1667-1752), der – wie Händel- in London grosses Ansehen genoss, Mitbegründer der „Academy of Ancient Music“ war – und heute zaghaft aus der Vergesssenheit ins neuerliche Rampenlicht gestellt wird.

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Alfred Schweitzers Orgelhits zum 50. Todestag


Albert Schweitzer (1875-1965) war leider nicht Schweizer, wie sein Namen vermuten lassen könnte, aber als Elsässer mit unserem Land vielfältig verbunden. Nicht zuletzt wurde ein überproportional grosser Teil der Spenden für die 1913 erfolgte Neugründung des legendären Urwaldspitals Lambarene, am Fluss Ogove in Gabun, damals aus der Schweiz erbracht, sodass Schweitzer scherzhaft meinte, er liebe die Schweizer besonders, weil sie quasi sein Urwaldspital finanziert hätten.

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Muttertag mit Kantorei St. Georg – Sonntag, 10. Mai 2015 um 10.30 Uhr


Die Kantorei St. Georg möchte die Mütter und Frauen mit schönen Melodien und fröhlich-festlicher Musik zum Muttertag beschenken. Im Festgottesdienst am 10. Mai um 10.30 Uhr singt sie das Ordinarum der Messe brève aux chapelles von Charles Gounod (1818-1893) sowie die Motette Laudate Dominum von Christopher Tambling (*1964).

Kantorei St. Georg

Emanuele Jannibelli, Orgel

Kantor Andreas Gut, Leitung

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Kammerchor der Berliner Domkantorei zu Gast an Christi Himmelfahrt


Cantate domino! „Singet dem Herrn“ Am nächsten Donnerstag, im Festgottesdienst von Christi Himmelfahrt um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg, singt der Kammerchor der Berliner Domkantorei verschiedene Vertonungen dieses berühmten Psalmtextes sowie das Ordinarium der „Deutsche Liturgie von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).

Domkantor Tobias Brommann, Leitung

Kantor Andreas Gut, Orgel

 

Die Berliner Domkantorei ist ein übergemeindlicher Laienchor am Berliner Dom. Schwerpunkte der Chorarbeit sind die Aufführungen von Oratorien, Passionen und Kantaten vom Barock bis zur Moderne sowie die regelmäßige musikalische Ausgestaltung von Domgottesdiensten mit A-cappella-Musik. Die Kantorei wird geleitet von Domkantor Tobias Brommann.

Die Berliner Domkantorei wurde nach dem Mauerbau 1961 gegründet. Den Grundstock bildeten die im Ostteil der Stadt verbliebenen Sängerinnen und Sänger der Versöhnungskantorei, deren Kirche im Grenzstreifen stand und nun nicht mehr genutzt werden konnte, und weitere, durch die Mauer ebenfalls heimatlos gewordene Chorsänger. Bis zur Wiedereinweihung des im Krieg zerstörten Berliner Doms im Jahre 1993 sang die Berliner Domkantorei in verschiedenen Kirchen Berlins.

Die Kantorei hat etwa 160 Mitglieder aus allen Berufsgruppen. Die große Sängerschar macht eine Strukturierung in kleinere Besetzungen für verschiedene Projekte notwendig. Diese reicht von 5 Sängern in kleinen A-cappella-Besetzungen bis hin zu großen Oratorien mit über 100 Mitwirkenden.

Konzertreisen führten den Chor nach Israel, Litauen, Schweden und in weitere europäische Länder. Unter den CDs, die die Kantorei aufgenommen hat, erschienen neben einer Weihnachts-CD eine CD mit Werken des ehemaligen Domkantors Albert Becker, eine Aufnahme mit Musik des Genfer Psalters u. a.

Im Jahr 2008 ist bei der Musikproduktion Dabringhaus&Grimm die CD „IMPROVISATIONS“ mit Kompositionen von Charles Tournemire (1870 – 1939) im Dialog zu gregorianischen Gesängen erschienen. Die Orgel spielt Domorganist Prof. Dr. Andreas Sieling; es singt die Schola der Berliner Domkantorei unter Leitung von Domkantor Tobias Brommann.

Weitere Informationen über die Geschichte des Chores, das Programm und vieles mehr erfahren Sie unter

www.berliner-domkantorei.de

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Schubert an Pfingsten – Kantorei St. Georg und Orchester


Im Festgottesdienst um 10.30 Uhr am Pfingstsonntag, 24. Mai, führen Kantorei St. Georg, Orchester und Solisten in der Katholischen Kirche Küsnacht die Messe G-Dur von Franz Schubert (1797-1828) auf, die dieser mit 17 Jahren geschrieben hat. Uraufgeführt wurde sie 1815 in der Lichtentaler Pfarrkirche bei Wien unter Schuberts Leitung.

Schubert ist eine der tragischsten Gestalten der Musikgeschichte. Von seinem Vater zum Lehrerberuf genötigt, komponierte er erst nebenher, dann immer umfangreicher ein Werk nach dem anderen. Ausser im engen Freundeskreis fand seine Musik jedoch lange keine Anerkennung, kein Verlag wollte sie drucken. Als vor allem seine auf Gedichten basierenden Kunstlieder häufiger zu Gehör kamen, ging es ihm etwas besser, Franz blieb aber auf die finanzielle Unterstützung von Freunden angewiesen. Schuberts erstes öffentliches Konzert fand erst 1828 statt, im gleichen Jahr ist er 31-jährig (wohl am „Typhus abdominalis“) gestorben.

Trotz seines frühen Todes hinterliess Franz Schubert ein riesiges Erbe von rund 600 Werken: sechs lateinische und die „Deutsche Messe“, einige oratorische und auf kirchliche Texte basierende Werke, fast 20 (teilweise unvollendete) Opern und Singspiele, die fast nie aufgeführt wurden. Heute jedoch zählt Franz Schubert in den Konzertsälen der Welt zu den Stars. Seine sechs Symphonien und das Fragment (1822) „Die Unvollendete“, die 21 Sonaten, 150 Lieder (häufig Vertonungen von Gedichten Goethes, Heines, Klopstocks und anderer („Die Forelle“, „Der Tod und das Mädchen“, „Am Brunnen vor dem Tore“ usw.), die Liederzyklen „Die schöne Müllerin“ und „Winterreise“ finden sich verbreitet auf Konzertprogrammen.

Die Messe G-Dur ist das am häufigsten aufgeführte kirchenmusikalische Werke Schuberts. (Dr. Gerd Stricker, 28. April 2015)

Franz Schubert (1818-1847) Messe G-Dur D 167

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) „Laudate Dominum“ aus der Vesperae solennes de Confessore KV 339, Nr. 5 und die Motette „Ave verum corpus“ KV 618

Penelope Monroe, Sopran

Ulrich Amacher, Tenor

Thomas Weiss, Bass

Kantorei St. Georg und Orchester

Susanne von Bausznern, Konzertmeisterin

Emanuele Jannibelli, Orgel

Kantor Andreas Gut, Leitung

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