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Tag: Chor

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Schnuppertag der Kantorei St. Georg


Bilder: Irene Völlmy
Bericht: Traudi Laube

Zum zweiten Mal – erstmals am 16. September 2017 – findet dieser Tag der offenen Türe mit der Kantorei St. Georg statt. Der Zweck dieses Anlasses ist, Interessierten einen Einblick in die Arbeit der Kantorei zu geben und die Besucher zu einem Eintritt in den Chor zu animieren.
Unter den Bässen sieht man zwei neue Gesichter und auch bei den Sopranistinnen mischen sich zwei Damen unter die Sängerinnen. Joachim begrüsst die interessierten Damen und Herren sowie natürlich auch die anwesenden fünfzehn Chormitglieder sehr herzlich. Das Einsingen gestaltet Joachim ausserordentlich interessant und kurzweilig. Mit dem von unserem Chor sehr geschätzten „Signore, Monsignore“ leitet Joachim über zu Laudate Dominum von Christopher Tambling, das nun stückweise geprobt und zum Schluss sehr schön zusammengesetzt wird. Die Musik ist zwischen „beschwingt“ und „schnell“ angelegt, wie Joachim erklärt. Auch gibt sie die „englische Noblesse“ wider, der man gerecht werden muss.
Joachim berichtet, dass seine Motivation die ist, mit anderen Personen zusammen Schönes zu kreieren. Die Kantorei pflegt die wichtige Tradition der Kirchenmusik mit Orchester. Die Arbeit mit unserem Chor macht Spass und er hat als Kantor dieses Chores grosses Glück gehabt, denn Sängerinnen und Sänger sind sehr engagiert. Joachim erzählt von den Auftritten der Kantorei innerhalb eines Jahres, vom Ensemble Bleu, vom Jugendchor Funtastic und der Schola Gregoriana.
Jeden Montagabend finden die Proben der Kantorei statt, die regelmässig besucht werden sollten, damit zusammenwächst, was zusammengehört. Der Chor bietet auch ein intensives Gesellschaftsleben wie z.B. die jährliche Generalversammlung mit anschliessendem Unterhaltungsprogramm, den sommerlichen Grillabend, alle paar Jahre eine grössere Reise und natürlich die häufigen Apéros der Sängerinnen und Sänger, meistens aus Anlass ihres Geburtstages.
Joachim bittet Traudi, aus dem von ihr verfassten Jahresrückblick 2017 „Montag, 2. Oktober 2017“ zu lesen. Darin wird von allem Wichtigen – und manchmal auch Unwichtigen! – während der Probe berichtet. In diesem Falle wird hier bereits die von Joachim initiierte Reise nach Thurnbury das erste Mal erwähnt, die dann auch tatsächlich vom 13. – 16. Juli 2018 mit grossem Erfolg durchgeführt wurde.
Im Anschluss daran stellt Joachim unsere Stimmbildner Barbara Schroeder und Felix Rienth vor. Beide sind für unsere Chorarbeit extrem wichtig. Ausser der Gruppenstimmbildung können auch einzeln Stunden gebucht werden – diese gegen Bezahlung.
Rolf Leimer bietet auch dieses Jahr wieder eine eindrückliche Power Point Präsentation „über Musik und Gesang als Lebenselixier – und das gratis!“ Er schickt voraus, dass seine erste Lektion als Chorknabe in der Kirche St. Marien in Solothurn den A t e m beinhaltete. Die Lektion war so stark und steckt, wie er betont, noch immer in seinen Knochen. Er ist, wie wir vom Chor alle wissen und auch hören, ein sehr engagierter Tenor.
Als erstes zeigt er einen Trailer des Films „Klang der Stimme“, in der die Sängerin Regula Mühlemann mit ihrem Können und ihrem Wissen über die Stimme brilliert.
Der Film sagt viel über die menschliche Stimme, über die Fähigkeit des Menschen, mittels Stimmlippen in Mund-, Rachen- und Nasenhöhlen Schall zu modulieren.
Seine nun folgende Präsentation gliedert sich in
• Brückenbau der Kulturen
• Psychologie des Gesanges
• Erzieherische Funktion
• Wirkung des Gesanges – 1 mit einem Trailer über das Kyrie aus der Nelson Messe von Joseph Haydn
• Wirkung des Gesanges – 2, d.h. spontane, blitzartige Aktion und Flashmob. Auch hierzu zeigt er einen Trailer von Jugendlichen, die die Ode an die Freude von Ludwig van Beethoven als Flashmob, d.h. mit gesanglichen Einwürfen der Gruppe, darbieten.
Am Ende dieses eindrücklichen Vortrages erntet Rolf, unser Profi für überzeugende Präsentationen, grossen, wohlverdienten Applaus. Joachim lädt nach diesem Vortrag die hier anwesenden interessierten Personen herzlich zum beseelten Mitsingen in unserem Chor ein.
Das reichhaltige Kuchenbuffet ist eröffnet. Bei Kaffee und Kuchen wird die Gelegenheit wahrgenommen, mit den vier Damen und Herren Gespräche zu führen.
Ein heiterer und mit viel Wissen gespickter Nachmittag geht gegen 16.30 Uhr zu Ende. Halt! Da wartet ja noch die Küche auf uns. Stephan Barth begibt sich an den Abwaschtrog, schreit nach einem Abwaschmittel, das nirgends zu finden ist, und wird „erlöst“ von Hannelore Schwarzbauer, die geistesgegenwärtig im Tankstellenshop Migros berühmtes „Handy“ ersteht. Die noch anwesenden Damen treiben Stephan an und reissen ihm buchstäblich die gewaschenen Tassen und Teller aus den Händen. Bald schon glänzt die Küche und Joachim kann endlich die Kantorei abschliessen, um mit seiner Partnerin Irene, die übrigens viele Fotos von diesem Event geschossen hat, einen gemütlichen Abend zu verbringen.

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Kantorei-Reise nach Thornbury, England


Alle paar Jahre unternimmt die Kantorei St. Georg eine grössere Reise. Das diesjährige Ziel war Thornbury bei Bristol (GB), die ehemalige Wirkungsstätte ihres Kantors Joachim Schwander. Abreisetag war Freitag, der 13. Juli, und trotz des verhängnisvollen Datums verlief die Reise abgesehen von einer ausgefallenen S16 reibungslos. Selbst das Wetter spielte mit – der einzige Regen, den von anfangs Juni bis Mitte Juli sehen sollte, ergoss sich sintflutartig just in dem Moment, als die Gruppe vom Flugzeug ins Terminal wechselte.

Nach kurzem Einchecken im Hotel in Bristol ging es direkt zur Pfarrkirche des nahe gelegenen Thornbury, wo eine gemeinsame Probe mit dem dortigen Kirchenchor für den Sonntagmorgen-Gottesdienst auf dem Plan stand. Es war berührend zu sehen, wie sich die beiden Chöre sowohl musikalisch als auch menschlich auf Anhieb verstanden – entsprechend effizient gestaltete sich die Probenarbeit, welche sich die Kantoren von Thornbury und Küsnacht teilten.

Nun folgte der gemütliche Teil der Reise, der mit einem Feierabend-Drink in der Hotellobby und ums nahe gelegene Hafenbecken herum eingeleitet wurde. Der Samstagmorgen war frei, was viele Sängerinnen und Sänger für die Besichtigung von Bristol nutzten. Joachim mutierte hierbei kurzfristig zum Touristenführer. Am Nachmittag fuhr die ganze Sängerschar ins sonnige, architektonisch spannende Bath, wo man sich nach einigen Stunden individueller Besichtigung zum gemeinsamen Nachtessen in einem traditionell englischen Pub traf.

Am Sonntagmorgen wartete der eigentliche Höhepunkt der Reise auf die Kantorei, der Sonntagmorgengottesdienst in der St. Mary’s Church in Thornbury unter der gemeinsamen Leitung des alten und des neuen Director of Music, Joachim Schwander und Malcolm Kittle. Da die anglikanische Liturgie der katholischen sehr ähnlich ist, konnte die Kantorei mit der Messe brève von Léo Delibes und Mozarts ‚Ave verum‘ auf bekanntes Repertoire zurückgreifen. Einzig die Kirchenlieder waren ungewohnt. Hier war man für die Unterstützung der ortsansässigen Choristers dankbar, die ihrerseits die Delibes-Messe neu einstudiert hatten.

Nach einem grosszügigen Apéro begaben sich die beiden Chöre zum gemeinsamen Mittagessen ins benachbarte, malerische Oldbury, wo es ‚Ship Inn‘ traditionell englischen Sunday Roast gab. Hier bestätigte sich einmal mehr Joachims befriedigte Feststellung, dass er beim Wechsel von Thornbury nach Bristol den freundlichsten Kirchenchor Englands gegen den freundlichsten der Schweiz hatte eintauschen dürfen. Es ist eine echte Chorfreundschaft entstanden, die zu weiteren gemeinsamen Auftritten, vielleicht auch in Küsnacht, führen wird.

Nach so vielen Eindrücken von englischer Architektur, Kultur und Landschaft durfte der Besuch des Wahrzeichens von Bristol, der Suspension Bridge (Hängebrücke) nicht fehlen. Die Brücke ist nicht nur Zeugin einer architektonischen Meisterleistung, sie bietet auch eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und die Avon-Schlucht. Wer schwindelfrei war, überquerte die Brücke zu Fuss und liess sich von einem kühlenden Lüftchen erfrischen. Zum Abschluss der Reise trafen sich alle Beteiligten am Sonntagabend zum gemeinsamen Nachtessen im Speisesaal des Hotels.

Hier geht’s zum Video der Reiseeindrücke von Chormitglied Esther Roman:

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Russisch-orthodoxe Musik zum Trinitatisfest


Seit vielen Jahren sehe ich eine Affinität der Musik der Ostkirche zu unserer katholischen Kirchenmusik, die in einer gemeinsamen spirituellen Wurzel liegt. Dies wurde mir vor etlichen Jahren bewusst, als ich nach einem Chorkonzert in der serbisch-orthodoxen Kirche in Zürich tief ergriffen nach Hause ging und darüber nachsinnte, warum wir keine solchen Musikschätze besitzen – bis mir einfiel, dass das gar nicht stimmte! Den Rest des Abends verbrachte ich mit dem Anhören von Josquin- und Palestrina-Messen…

Ich freue mich sehr darauf, am kommenden Sonntag, 27. Mai zum Trinitatisfest mit unserem Vokalensemble die drei Cherubinischen Gesänge von Pjotr Ilitsch Tschaikowsky (1840 – 93) im Gottesdienst aufzuführen. Tschaikowskys beachtliches kirchenmusikalisches Schaffen steht demjenigen Rachmaninows zwar an Bekannheit, nicht jedoch an Qualität nach. Grund dafür ist dessen schwierige Rezeptionsgeschichte: Unter den Sowjets, denen alles Religiöse suspekt war, wurde der Fokus auf Tschaikowsky, den Komponisten berühmter Ballette, Opern, Symphonien und Klavierwerke gelegt; die Orthodoxe Kirche ihrerseits steht dem Komponisten wegen seiner Homosexualität kritisch gegenüber.

In der orthodoxen Liturgie wird der Cherubinische Hymnus (Izhe Cheruvimy) zur Gabenprozession vom Kirchenschiff in den Altarraum gesungen. Der Gesang evoziert die Cherubim-Engel, die der Dreifaltigkeit das Trishagion (Dreimalheilig) zusingen. Dieses kennen wir Katholiken u.a. aus den Improperien an Karfreitag. Der Cherubinische Hymnus ist dreistrophig aufgebaut, mit abschliessendem Halleluja. Alle drei Vertonungen von Tschaikowsky beginnen sehr langsam und meditativ und weisen die der orthodoxen Musik so typische schlichte Harmonik, lange Melodiebögen und nuancierte Dynamik auf. Die dritte Strophe, in welcher der triumphale Empfang des Himmelsfürsten besungen wird, ist jeweils bewegter und leitet in einen mehr oder minder kräftigen Halleluja-Teil über. Tschaikowsky, der von einem Teil seiner Zeitgenossen als der „Westler“ unter den russischen Komponisten gebrandmarkt wurde, bleibt dem Idiom der östlichen Kirchenmusik treu, wobei sich hie und da Anklänge an deutsch-romantische Chormusik (etwa im zweiten Gesang) bemerkbar machen. Deshalb hat es sich für uns angeboten, für das Ordinarium am kommenden Sonntag Teile aus der Deutschen Messe von Franz Schubert (1798 – 1828) auszuwählen.

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Kammerchor der Berliner Domkantorei zu Gast an Christi Himmelfahrt


Cantate domino! „Singet dem Herrn“ Am nächsten Donnerstag, im Festgottesdienst von Christi Himmelfahrt um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg, singt der Kammerchor der Berliner Domkantorei verschiedene Vertonungen dieses berühmten Psalmtextes sowie das Ordinarium der „Deutsche Liturgie von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).

Domkantor Tobias Brommann, Leitung

Kantor Andreas Gut, Orgel

 

Die Berliner Domkantorei ist ein übergemeindlicher Laienchor am Berliner Dom. Schwerpunkte der Chorarbeit sind die Aufführungen von Oratorien, Passionen und Kantaten vom Barock bis zur Moderne sowie die regelmäßige musikalische Ausgestaltung von Domgottesdiensten mit A-cappella-Musik. Die Kantorei wird geleitet von Domkantor Tobias Brommann.

Die Berliner Domkantorei wurde nach dem Mauerbau 1961 gegründet. Den Grundstock bildeten die im Ostteil der Stadt verbliebenen Sängerinnen und Sänger der Versöhnungskantorei, deren Kirche im Grenzstreifen stand und nun nicht mehr genutzt werden konnte, und weitere, durch die Mauer ebenfalls heimatlos gewordene Chorsänger. Bis zur Wiedereinweihung des im Krieg zerstörten Berliner Doms im Jahre 1993 sang die Berliner Domkantorei in verschiedenen Kirchen Berlins.

Die Kantorei hat etwa 160 Mitglieder aus allen Berufsgruppen. Die große Sängerschar macht eine Strukturierung in kleinere Besetzungen für verschiedene Projekte notwendig. Diese reicht von 5 Sängern in kleinen A-cappella-Besetzungen bis hin zu großen Oratorien mit über 100 Mitwirkenden.

Konzertreisen führten den Chor nach Israel, Litauen, Schweden und in weitere europäische Länder. Unter den CDs, die die Kantorei aufgenommen hat, erschienen neben einer Weihnachts-CD eine CD mit Werken des ehemaligen Domkantors Albert Becker, eine Aufnahme mit Musik des Genfer Psalters u. a.

Im Jahr 2008 ist bei der Musikproduktion Dabringhaus&Grimm die CD „IMPROVISATIONS“ mit Kompositionen von Charles Tournemire (1870 – 1939) im Dialog zu gregorianischen Gesängen erschienen. Die Orgel spielt Domorganist Prof. Dr. Andreas Sieling; es singt die Schola der Berliner Domkantorei unter Leitung von Domkantor Tobias Brommann.

Weitere Informationen über die Geschichte des Chores, das Programm und vieles mehr erfahren Sie unter

www.berliner-domkantorei.de

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English Church Tradition for Laetare, 15. März 2015 um 10.30 Uhr


Musik der englischen Tradition des 20. und 21. Jahrhunderts ist für den Laetare-Gottesdienst in Arbeit. Das Vokalensemble „Ensemble Bleu“ beschäftigt sich dieses Jahr mit etlichen Meisterwerken, die wir dem Kirchenjahr entsprechend im Gottesdienst singen. So leisten wir frühzeitige Vorbereitung für das grosse Konzert vom 8. November, wo wir ein ganzes Programm mit Chorwerken dieser für die englische Kirchenmusik ausserordentlich schöpfungsreichen Phase unter dem Titel „I heard a Voice from Heaven“ aufführen werden.  

Stephen Jackson (*?) Let all mortal flesh keep silence

Herbert Howells (1892-1983) Salvator mundi

Herbert Howells (1892-1983) Psalm 23

Herbert Howells (1892-1983) Psalm 121

Herbert Howells (1892-1983) Like as the hart desireth the waterbrooks

Charles Villiers Stanford (1852-1924) Beati quorum via

Vokalensemble „Ensemble Bleu“

Emanuele Jannibelli, Orgel

Kantor Andreas Gut, Leitung

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funtastic singt am Kirchenklangfest cantars in Winterthur


Samstag, 21. März 2015 um 13 Uhr in der evangelisch-reformierten Stadtkirche Winterthur – kommt mit! Feiert mit uns das Fest der Musik! Hier findet sich die Stadtkirche Winterthur:

http://map.search.ch/8400-winterthur/kirchplatz-3?z=512

2015 findet das zweite schweizweit organisierte Kirchenklangfest cantars statt.  12’000 Mitwirkende (dabei 2’000 Kinder und Jugendliche) präsentieren an 36 cantars-Tagen in 25 Städten und regionalen Zentren 440 vielseitigste sakrale Konzerte, Lesungen, Kabarettaufführungen, Referate und weitere Veranstaltungen. cantars 2015 eben: vielfältig, verbindend, grenzüberschreitend, zukunftsweisend!

funtastic wurde für einen Auftritt mit Chor und Band eingeladen und freut sich sehr, am Klangfest in der reformierten Stadtkirche Winterthur zum Thema „Kids & Teens“ mitzuwirken. Co Streiff wird die Saxophon-Solos spielen!

Am 5. Februar durften wir bereits einen Abend lang in der Kirche proben. Frau Ruth Sieber, Hilfs-Sigirstin der Stadtkirche empfing uns sehr freundlich, stand uns mit Rat und Tat hilfsbereit zur Seite und wurde, wie sie selbst beim Adieusagen meint, zu einem Fan von uns. So konnten wir einen Abend lang die Akustik ausprobieren, uns mit dem wunderschön bebilderten Kirchenraum vertraut machen, die Chor- und Band-Aufstellung ausprobieren. Es wird ein tolles Erlebnis werden. Wir freuen uns riesig und arbeiten hart am Chorklang, dem Zusammenspiel, am Ausdruck und der Choreographie.

Unter dem Titel „We go together“ werden wir neun Hits bekannter Pop-Bands aufführen: Stronger (GLEE), To be with you (Mr. Big), Long Way (77 Bombay Street), Legändä & Heldä (Bligg), Waterloo (ABBA), We don’t need another hero (Tina Turner), One Moment in Time (Whitney Houston), Don’t stop me now (Queen), We go together (Starship)

funtastic, der Chor fürs Moderne

Marc Haltiner Drums

Dominik Dozza Guitar

Dnny Bucher E-Bass

Simon Müller E-Piano

Co Streiff Saxophon

Kantor Andreas Gut, Piano und Leitung

http://www.cantars.org/programm/uebersicht/winterthur

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Messe von Otto Nicolai (1810-1849) mit Kantorei St. Georg am Ostersonntag


(Gerd Stricker) Die Kantorei St. Georg bietet in der Ostermesse am 5. April um 10.30 Uhr in der Katholischen Kirche Küsnacht wieder etwas Besonderes: die Messe in D-Dur von Otto Nicolai (1810-1849), von dem im allgemeinen nur seine Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ bekannt ist (Uraufführung 1849 in Berlin) Seine italienischen Opern, drei Symphonien und vier Orchesterwerke, Chorwerke und seine zahlreichen Lieder werden nur selten aufgeführt – das gilt auch für seine 15 geistlichen Werke (wie die Messe in D-Dur). In Wien wird Nicolai bis heute verehrt, weil auf ihn die Anfänge der „Wiener Philharmoniker“ zurückgehen.

Otto Nicolai wurde 1810 im ostpreussischen, heute russischen Königsberg (Kaliningrad), der Stadt Emmanuel Kants und E.T.A. Hoffmanns, geboren. Vor seinem gewalttätigen Vater floh er nach Berlin, wo sich Carl Friedrich Zelter (1758-1832) seiner annahm, der damals im Berliner Musikleben eine wichtige Rolle spielte.

1830 trat Nicolai erstmals als Komponist hervor – auch seine „Messe in D-Dur“, die 1832 im damals preussischen Posen (heute Poznań/Polen) uraufgeführt wurde. Nicolais bewegtes Leben führte ihn 1834 nach Rom und 1838 bis 1841 nach Turin. In Wien wirkte er seit 1841 als Opernkapellmeister. 1847 wurde er als „Königlich preussischer Musikdirektor“ nach Berlin berufen, wo er – noch nicht einmal 39-jährig – kurz vor der Uraufführung der „Lustigen Weiber von Windsor“ an Gehirnblutung starb.

Nicolai war Protestant, liebte aber die katholische Kirchenmusik. Seine Bemühungen, im katholischen Umfeld (Wien) längerfristige Anstellungen zu finden, waren nur zeitweise von Erfolg gekrönt. Dem Protestanten Otto Nicolai fehlte der katholische „Stallgeruch“, dagegen besticht seine Affinität zur italienischen Oper. Diese wunderschöne Messe bietet streckenweise ein ungewohntes Hörerlebnis, weil Nicolai Harmonien, Akkorde und Tonfolgen einsetzt, die in „klassischen“ Messen nicht üblich waren. Sehr eindrucksvoll ist es, wenn Solisten und Chor passagenweise parallel, also achtstimmig, singen. – Ende 1844 unterzog Nicolai seine „Messe in D-Dur“ einer weitreichenden Überarbeitung, die 1845 in Wien uraufgeführt wurde. Diese Wiener Fassung kommt Ostern in der Küsnachter Pfarrkirche zu Gehör.

Solisten: Marion Amman, Sopran; Barbara Schröder, Alt; David Munderloh, Tenor; Markus Oberholzer, Bass; Emanuele Jannibelli, Orgel.

Unter Leitung von Kantor Andreas Gut musizieren die Kantorei St. Georg und Orchester.

www.musik-st-georg.ch

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Haydn’s Nicolaimesse zu Weihnachten in St. Georg


In der Mitternachtsmesse am 24. Dezember (23 Uhr) und im weihnachtlichen Festgottesdienst am 25. Dezember (11 Uhr) bringt die Kantorei St. Georg in der Katholischen Kirche St. Georg Küsnacht die Nicolaimesse von Joseph Haydn (1732-1809) zu Gehör, die vermutlich am 6. Dezember 1772 – zum Namenstag von Joseph Haydns Mäzen, Fürst Nikolaus Esterházy – uraufgeführt wurde.

Diese liebliche Pastoralmesse passt besonders gut in die Weihnachtszeit. Das sanft wiegende „Kyrie“ stimmt auf den ruhigen Charakter der Messe ein, in der sich Chor und Soloquartett etwa gleichwertig die musikalischen Aufgaben teilen. Jubelnd stimmt der Chor dann das „Gloria“ an, das durch ein eindrucksvolles Sopransolo „Gratias agimus“ unterbrochen wird. Das „Et incarnatus est“ im „Credo“ bietet ebenfalls wunderschöne Solo-, insbesondere Tenorpartien. Mit Hosanna-Rufen beendet der Chor das herrliche „Benedictus“, in dem alle Solisten gleichwertig zum Einsatz kommen. Wie das im 18. Jahrhundert gängige Praxis war, nimmt das abschliessende „Agnus Dei“ wieder Passagen des „Kyrie“ auf. (Dr. Gerd Stricker)

Kantorei St. Georg und Orchester

Sonja Leutwyler, Sopran (Küsnachter Kulturpeisträgerin)

Barbara Schroeder, Alt

Felix Rienth, Tenor

Thomas Weiss, Bass

Kantor Andreas Gut, Leitung

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Mozart Requiem in zu kleiner Kirche


Auf grosses Interesse stiessen die Aufführungen des Mozart Requiems am 1. und 2. November 2014 in St. Georg. Näher zusammenrücken oder gar dem Konzert stehend lauschen wurde am Sonntag dem Publikum abverlangt. Der nicht endenwollende Schlussapplaus zeigte jedoch, dass die wundervolle Musik Mozarts die Zuhörer die Unannehmlichkeiten für die Dauer des Konzertes vergessen liess. Grossen Dank dem grossartigen, zahlreichen Konzertpublikum!

Der Chor überzeugte durch beseelte, konzentrierte und dennoch leidenschaftliche Gestaltung des teils dramatischen, teils lyrisch-innigen Requiem-Textes. Grosse Begeisterung durften auch die vier Solisten, Maria C. Schmid Sopran, Antonia Frey Mezzosopran (die für die erkrankte Küsnachter Kulturpreisträgerin Sonja Leutwyler kurzfristig eingesprungen ist), David Munderloh Tenor und Stefan Vock Bass erfahren. Denn sowohl die Solo-Stellen, die kräftig-warme Bass-Stimme von Stefan Vock beim berühmten „Tuba mirum“, die „kleinen“ Sopran-Solo Einschübe von Maria C. Schmid im ersten und letzten Satz, als auch die grandiose Verschmelzung der vier Solisten-Stimmen im „Recordare“ und „Benedictus“ zeigten anschaulich das grosse Können der Solisten und liessen keinen Konzertbesucher unberührt. Das Barockorchester St. Georg mit Mitgliedern von La Scintilla der Oper Zürich unter Susanne von Bausznern als Konzertmeisterin „begleitete“ Solisten und Chor stilsicher im furiosen „Dies irae“, im berührend innigen „Lacrimosa“ oder dem strahlenden „Sanctus“.

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Kanotrei St. Georg an Christkönig bei Wolfgang Sieber in der Hofkirche Luzern zu Gast


Welch eine Ehre! Am Christkönigssonntag, 23. November 2014 darf die Kantorei St. Georg Küsnacht die 11 Uhr-Messe an der Hofkirche St. Leodegar in Luzern, mit Wolfgang Sieber an der Orgel und mit der spätromantischen D-Dur Messe von Antonin Dvorak (1841-1904), musikalisch mitgestalten.

Messe in D-Dur von Antonín Dvořák (1841-1904), tschechische Romantik, voller Wärme und Klangschönheit

Kantorei St. Georg Küsnacht-Erlenbach

an der Orgel sitzt Wolfgang Sieber, Stiftsorganist der Hofkirche Luzern

Kantor Andreas Gut, Leitung

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