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Tag: Kantorei

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Schnuppertag der Kantorei St. Georg


Bilder: Irene Völlmy
Bericht: Traudi Laube

Zum zweiten Mal – erstmals am 16. September 2017 – findet dieser Tag der offenen Türe mit der Kantorei St. Georg statt. Der Zweck dieses Anlasses ist, Interessierten einen Einblick in die Arbeit der Kantorei zu geben und die Besucher zu einem Eintritt in den Chor zu animieren.
Unter den Bässen sieht man zwei neue Gesichter und auch bei den Sopranistinnen mischen sich zwei Damen unter die Sängerinnen. Joachim begrüsst die interessierten Damen und Herren sowie natürlich auch die anwesenden fünfzehn Chormitglieder sehr herzlich. Das Einsingen gestaltet Joachim ausserordentlich interessant und kurzweilig. Mit dem von unserem Chor sehr geschätzten „Signore, Monsignore“ leitet Joachim über zu Laudate Dominum von Christopher Tambling, das nun stückweise geprobt und zum Schluss sehr schön zusammengesetzt wird. Die Musik ist zwischen „beschwingt“ und „schnell“ angelegt, wie Joachim erklärt. Auch gibt sie die „englische Noblesse“ wider, der man gerecht werden muss.
Joachim berichtet, dass seine Motivation die ist, mit anderen Personen zusammen Schönes zu kreieren. Die Kantorei pflegt die wichtige Tradition der Kirchenmusik mit Orchester. Die Arbeit mit unserem Chor macht Spass und er hat als Kantor dieses Chores grosses Glück gehabt, denn Sängerinnen und Sänger sind sehr engagiert. Joachim erzählt von den Auftritten der Kantorei innerhalb eines Jahres, vom Ensemble Bleu, vom Jugendchor Funtastic und der Schola Gregoriana.
Jeden Montagabend finden die Proben der Kantorei statt, die regelmässig besucht werden sollten, damit zusammenwächst, was zusammengehört. Der Chor bietet auch ein intensives Gesellschaftsleben wie z.B. die jährliche Generalversammlung mit anschliessendem Unterhaltungsprogramm, den sommerlichen Grillabend, alle paar Jahre eine grössere Reise und natürlich die häufigen Apéros der Sängerinnen und Sänger, meistens aus Anlass ihres Geburtstages.
Joachim bittet Traudi, aus dem von ihr verfassten Jahresrückblick 2017 „Montag, 2. Oktober 2017“ zu lesen. Darin wird von allem Wichtigen – und manchmal auch Unwichtigen! – während der Probe berichtet. In diesem Falle wird hier bereits die von Joachim initiierte Reise nach Thurnbury das erste Mal erwähnt, die dann auch tatsächlich vom 13. – 16. Juli 2018 mit grossem Erfolg durchgeführt wurde.
Im Anschluss daran stellt Joachim unsere Stimmbildner Barbara Schroeder und Felix Rienth vor. Beide sind für unsere Chorarbeit extrem wichtig. Ausser der Gruppenstimmbildung können auch einzeln Stunden gebucht werden – diese gegen Bezahlung.
Rolf Leimer bietet auch dieses Jahr wieder eine eindrückliche Power Point Präsentation „über Musik und Gesang als Lebenselixier – und das gratis!“ Er schickt voraus, dass seine erste Lektion als Chorknabe in der Kirche St. Marien in Solothurn den A t e m beinhaltete. Die Lektion war so stark und steckt, wie er betont, noch immer in seinen Knochen. Er ist, wie wir vom Chor alle wissen und auch hören, ein sehr engagierter Tenor.
Als erstes zeigt er einen Trailer des Films „Klang der Stimme“, in der die Sängerin Regula Mühlemann mit ihrem Können und ihrem Wissen über die Stimme brilliert.
Der Film sagt viel über die menschliche Stimme, über die Fähigkeit des Menschen, mittels Stimmlippen in Mund-, Rachen- und Nasenhöhlen Schall zu modulieren.
Seine nun folgende Präsentation gliedert sich in
• Brückenbau der Kulturen
• Psychologie des Gesanges
• Erzieherische Funktion
• Wirkung des Gesanges – 1 mit einem Trailer über das Kyrie aus der Nelson Messe von Joseph Haydn
• Wirkung des Gesanges – 2, d.h. spontane, blitzartige Aktion und Flashmob. Auch hierzu zeigt er einen Trailer von Jugendlichen, die die Ode an die Freude von Ludwig van Beethoven als Flashmob, d.h. mit gesanglichen Einwürfen der Gruppe, darbieten.
Am Ende dieses eindrücklichen Vortrages erntet Rolf, unser Profi für überzeugende Präsentationen, grossen, wohlverdienten Applaus. Joachim lädt nach diesem Vortrag die hier anwesenden interessierten Personen herzlich zum beseelten Mitsingen in unserem Chor ein.
Das reichhaltige Kuchenbuffet ist eröffnet. Bei Kaffee und Kuchen wird die Gelegenheit wahrgenommen, mit den vier Damen und Herren Gespräche zu führen.
Ein heiterer und mit viel Wissen gespickter Nachmittag geht gegen 16.30 Uhr zu Ende. Halt! Da wartet ja noch die Küche auf uns. Stephan Barth begibt sich an den Abwaschtrog, schreit nach einem Abwaschmittel, das nirgends zu finden ist, und wird „erlöst“ von Hannelore Schwarzbauer, die geistesgegenwärtig im Tankstellenshop Migros berühmtes „Handy“ ersteht. Die noch anwesenden Damen treiben Stephan an und reissen ihm buchstäblich die gewaschenen Tassen und Teller aus den Händen. Bald schon glänzt die Küche und Joachim kann endlich die Kantorei abschliessen, um mit seiner Partnerin Irene, die übrigens viele Fotos von diesem Event geschossen hat, einen gemütlichen Abend zu verbringen.

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Kantorei-Reise nach Thornbury, England


Alle paar Jahre unternimmt die Kantorei St. Georg eine grössere Reise. Das diesjährige Ziel war Thornbury bei Bristol (GB), die ehemalige Wirkungsstätte ihres Kantors Joachim Schwander. Abreisetag war Freitag, der 13. Juli, und trotz des verhängnisvollen Datums verlief die Reise abgesehen von einer ausgefallenen S16 reibungslos. Selbst das Wetter spielte mit – der einzige Regen, den von anfangs Juni bis Mitte Juli sehen sollte, ergoss sich sintflutartig just in dem Moment, als die Gruppe vom Flugzeug ins Terminal wechselte.

Nach kurzem Einchecken im Hotel in Bristol ging es direkt zur Pfarrkirche des nahe gelegenen Thornbury, wo eine gemeinsame Probe mit dem dortigen Kirchenchor für den Sonntagmorgen-Gottesdienst auf dem Plan stand. Es war berührend zu sehen, wie sich die beiden Chöre sowohl musikalisch als auch menschlich auf Anhieb verstanden – entsprechend effizient gestaltete sich die Probenarbeit, welche sich die Kantoren von Thornbury und Küsnacht teilten.

Nun folgte der gemütliche Teil der Reise, der mit einem Feierabend-Drink in der Hotellobby und ums nahe gelegene Hafenbecken herum eingeleitet wurde. Der Samstagmorgen war frei, was viele Sängerinnen und Sänger für die Besichtigung von Bristol nutzten. Joachim mutierte hierbei kurzfristig zum Touristenführer. Am Nachmittag fuhr die ganze Sängerschar ins sonnige, architektonisch spannende Bath, wo man sich nach einigen Stunden individueller Besichtigung zum gemeinsamen Nachtessen in einem traditionell englischen Pub traf.

Am Sonntagmorgen wartete der eigentliche Höhepunkt der Reise auf die Kantorei, der Sonntagmorgengottesdienst in der St. Mary’s Church in Thornbury unter der gemeinsamen Leitung des alten und des neuen Director of Music, Joachim Schwander und Malcolm Kittle. Da die anglikanische Liturgie der katholischen sehr ähnlich ist, konnte die Kantorei mit der Messe brève von Léo Delibes und Mozarts ‚Ave verum‘ auf bekanntes Repertoire zurückgreifen. Einzig die Kirchenlieder waren ungewohnt. Hier war man für die Unterstützung der ortsansässigen Choristers dankbar, die ihrerseits die Delibes-Messe neu einstudiert hatten.

Nach einem grosszügigen Apéro begaben sich die beiden Chöre zum gemeinsamen Mittagessen ins benachbarte, malerische Oldbury, wo es ‚Ship Inn‘ traditionell englischen Sunday Roast gab. Hier bestätigte sich einmal mehr Joachims befriedigte Feststellung, dass er beim Wechsel von Thornbury nach Bristol den freundlichsten Kirchenchor Englands gegen den freundlichsten der Schweiz hatte eintauschen dürfen. Es ist eine echte Chorfreundschaft entstanden, die zu weiteren gemeinsamen Auftritten, vielleicht auch in Küsnacht, führen wird.

Nach so vielen Eindrücken von englischer Architektur, Kultur und Landschaft durfte der Besuch des Wahrzeichens von Bristol, der Suspension Bridge (Hängebrücke) nicht fehlen. Die Brücke ist nicht nur Zeugin einer architektonischen Meisterleistung, sie bietet auch eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und die Avon-Schlucht. Wer schwindelfrei war, überquerte die Brücke zu Fuss und liess sich von einem kühlenden Lüftchen erfrischen. Zum Abschluss der Reise trafen sich alle Beteiligten am Sonntagabend zum gemeinsamen Nachtessen im Speisesaal des Hotels.

Hier geht’s zum Video der Reiseeindrücke von Chormitglied Esther Roman:

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Kammerchor der Berliner Domkantorei zu Gast an Christi Himmelfahrt


Cantate domino! „Singet dem Herrn“ Am nächsten Donnerstag, im Festgottesdienst von Christi Himmelfahrt um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg, singt der Kammerchor der Berliner Domkantorei verschiedene Vertonungen dieses berühmten Psalmtextes sowie das Ordinarium der „Deutsche Liturgie von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).

Domkantor Tobias Brommann, Leitung

Kantor Andreas Gut, Orgel

 

Die Berliner Domkantorei ist ein übergemeindlicher Laienchor am Berliner Dom. Schwerpunkte der Chorarbeit sind die Aufführungen von Oratorien, Passionen und Kantaten vom Barock bis zur Moderne sowie die regelmäßige musikalische Ausgestaltung von Domgottesdiensten mit A-cappella-Musik. Die Kantorei wird geleitet von Domkantor Tobias Brommann.

Die Berliner Domkantorei wurde nach dem Mauerbau 1961 gegründet. Den Grundstock bildeten die im Ostteil der Stadt verbliebenen Sängerinnen und Sänger der Versöhnungskantorei, deren Kirche im Grenzstreifen stand und nun nicht mehr genutzt werden konnte, und weitere, durch die Mauer ebenfalls heimatlos gewordene Chorsänger. Bis zur Wiedereinweihung des im Krieg zerstörten Berliner Doms im Jahre 1993 sang die Berliner Domkantorei in verschiedenen Kirchen Berlins.

Die Kantorei hat etwa 160 Mitglieder aus allen Berufsgruppen. Die große Sängerschar macht eine Strukturierung in kleinere Besetzungen für verschiedene Projekte notwendig. Diese reicht von 5 Sängern in kleinen A-cappella-Besetzungen bis hin zu großen Oratorien mit über 100 Mitwirkenden.

Konzertreisen führten den Chor nach Israel, Litauen, Schweden und in weitere europäische Länder. Unter den CDs, die die Kantorei aufgenommen hat, erschienen neben einer Weihnachts-CD eine CD mit Werken des ehemaligen Domkantors Albert Becker, eine Aufnahme mit Musik des Genfer Psalters u. a.

Im Jahr 2008 ist bei der Musikproduktion Dabringhaus&Grimm die CD „IMPROVISATIONS“ mit Kompositionen von Charles Tournemire (1870 – 1939) im Dialog zu gregorianischen Gesängen erschienen. Die Orgel spielt Domorganist Prof. Dr. Andreas Sieling; es singt die Schola der Berliner Domkantorei unter Leitung von Domkantor Tobias Brommann.

Weitere Informationen über die Geschichte des Chores, das Programm und vieles mehr erfahren Sie unter

www.berliner-domkantorei.de

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Kanotrei St. Georg an Christkönig bei Wolfgang Sieber in der Hofkirche Luzern zu Gast


Welch eine Ehre! Am Christkönigssonntag, 23. November 2014 darf die Kantorei St. Georg Küsnacht die 11 Uhr-Messe an der Hofkirche St. Leodegar in Luzern, mit Wolfgang Sieber an der Orgel und mit der spätromantischen D-Dur Messe von Antonin Dvorak (1841-1904), musikalisch mitgestalten.

Messe in D-Dur von Antonín Dvořák (1841-1904), tschechische Romantik, voller Wärme und Klangschönheit

Kantorei St. Georg Küsnacht-Erlenbach

an der Orgel sitzt Wolfgang Sieber, Stiftsorganist der Hofkirche Luzern

Kantor Andreas Gut, Leitung

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