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Tag: Motetten

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Muttertag mit Kantorei St. Georg – Sonntag, 10. Mai 2015 um 10.30 Uhr


Die Kantorei St. Georg möchte die Mütter und Frauen mit schönen Melodien und fröhlich-festlicher Musik zum Muttertag beschenken. Im Festgottesdienst am 10. Mai um 10.30 Uhr singt sie das Ordinarum der Messe brève aux chapelles von Charles Gounod (1818-1893) sowie die Motette Laudate Dominum von Christopher Tambling (*1964).

Kantorei St. Georg

Emanuele Jannibelli, Orgel

Kantor Andreas Gut, Leitung

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Konzertreihe im März: Bach-Motteten in Küsnacht ZH und Luzern


Die acht Motetten von Johann Sebastian Bach (1685-1750) für Chor und Orchester

Die acht einzelnen Motetten-Werke werden mit Orchesterbegleitung aufgeführt: Hier eine Aufnahme vom Messiah-Konzert 2013

Eine Offenbarung, die Motetten von Johann Sebastian Bach (1685-1750)!Als Mozart 1789 in Leipzig zu Besuch war, hörte er begeistert dem Thomanerchor bei einer Probe zu, als dieser in der Thomaskirche die Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ sang. Er verlangte nach den Stimmenblättern, verteilte sie über Bänke und Stühle, setzte sich auf den Fussboden und studierte voller Freude Seite um Seite. „Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen lässt!“ soll Mozart ausgerufen haben.

Begeisterung packt auch heute Chöre, die sich diesen Gipfelwerken stellen. Begeisterung packt Zuhörerinnen und Zuhörer über das Bachsche Feuerwerk an Stimmen, barocker Klagfülle, der Gegensätzlichkeit des Ausdrucks, von überquellender Sing-Freude, herzlicher Innigkeit, Todesschmerz und frohem Gotteslob.

Die acht Motetten entstanden überwiegend in der Zeit zwischen 1723 und 1750, als Bach Kantor an der Leipziger Thomaskirche war. Ihre Stimmenzahl variiert von 8-Stimmen (zwei ganze Chöre), fünf- und vier Stimmen. Aus welchem Anlass Bach die einzelnen Motetten geschrieben hat und an welchen Stellen sie im Gottesdienst aufgeführt wurden, bleibt bis heute rätselhaft ungeklärt. Doch gehören die Motetten seit jeher zu Bachs bekanntesten Kompositionen, wurden auch von seinen Amtsnachfolgern als Paradestücke und bis heute in ungebrochener Kontinuität auf der ganzen Welt aufgeführt.

Das Vokalensemble „Ensemble Bleu“ und sein Leiter, Kantor Andreas Gut, folgen jenem Strang der Überlieferung, der die acht einzelnen Motetten-Werke nicht mit Chor allein (a capella) sondern mit Orchesterbegleitung aufführt.

Orte und Termine:

Katholische Kirche Küsnacht ZH
Samstag, 22. März 2014 um 19.30 Uhr und
Sonntag, 23. März 2014 um 17 Uhr

Hofkirche Luzern
Samstag, 29. März 2014 um 19.30 Uhr Konzert
Sonntag, 30. März 2014 um 11 Uhr Gottesdienst mit Auszügen
Wolfgang Sieber, Orgel

Mitwirkende:
Vokalensemble „Ensemble Bleu“
Barockorchester der Kantorei St. Georg mit Mitgliedern von „La Scintilla“ der Oper Zürich. Susanne von Bausznern, Konzertmeisterin
Kantor Andreas Gut, Leitung

freier Eintritt, Kollekte
anschl. Apéro im Pfarreizentrum

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Küsnachter: «Ensemble Bleu vom Motettenfieber gepackt»


Von Philippa Schmidt

Eine Sternstunde der Kirchenmusik erwartete die Besucher am Samstag und Sonntag [22. und 23.03.2014] in der katholischen Kirche Küsnacht. Das Ensemble Bleu unter Leitung von Kantor Andreas Gut sang die Motetten von Johann Sebastian Bach.

Stilecht mit blauen Foulards, Krawatten und Poschettli bestückt, nahmen die Sängerinnen und Sänger des Ensembles Bleu ihre Position hinter dem Orchester ein – was dann geschah, war ein Klangerlebnis der besonderen Art. Die Aufgabe, die sich der fast 30-köpfige Chor vorgenommen hatte, war eine echte Herausforderung.

«Die Motetten von Johann Sebastian Bach sind etwas vom Schwierigsten, was es gibt für den Chor. Wir haben ein Jahr lang daran gearbeitet», verriet Chorleiter Andreas Gut nach dem Konzert.

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