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Tag: Musik

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Schnupperprobe mit der Kantorei St. Georg


Haben Sie Lust, in einem ebenso freundlichen wie musikalisch ambitionierten Chor mitzusingen und damit unsere Gottesdienste mitzugestalten? Dann sind Sie bei der Kantorei St. Georg am richtigen Ort!

Wir proben jeweils montags von 19.30 – 21.30 Uhr im Pfarreizentrum. Am Montag, 7. September öffnen wir unsere Türen für interessierte Neumitglieder. Kommen Sie vorbei und proben mit uns an „The Gospel Mass“ von Jacob de Haan, die wir im November gemeinsam mit der Harmonie Eintracht Küsnacht aufführen werden.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, Noten stellen wir zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie!

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Konzert „Frieden und Licht“ 2026


Chorkonzert für den Frieden

Seit nunmehr vier Jahren tobt der grausame Krieg in der Ukraine, bei dem es dem russischen Regime um nichts Geringeres als der Auslöschung der ukrainischen Identität zu gehen scheint. Es obliegt uns, den betroffenen Menschen nicht nur in materiellen Belangen, sondern auch in ihrer seelischen Not beizustehen: Aus dieser Idee heraus sind 2024 die «Licht und Frieden»-Konzerte des Vokalensembles «Ensemble Bleu» entstanden, in denen gemeinsam mit einem ukrainischen Partnerchor Kompositionen aus der Ukraine und aus Westeuropa erklingen. Für die diesjährige Ausgabe des Konzertes arbeitet das Ensemble Bleu mit dem ukrainisch-schweizerischen Chor Creatones zusammen. In zwei Konzerten, am 1. März in der Zürcher Predigerkirche und am  8. März in der Katholischen Kirche Küsnacht, erklingen Werke von Hanna Havrylets, Roman Hurko, Boris Berezovskij, Joseph Rheinberger und Ola Gjeilo. Die Leitung teilen sich Anastasiia Shchyrba (Creatones) und Joachim Schwander (Ensemble Bleu). Der Erlös beider Konzerte kommt Hilfswerken in der Ukraine zugute. Billette für das Konzert in Zürich sind auf eventfrog.ch oder an der Abendkasse erhältlich, für das Küsnachter Konzert können via die Website www.musik-st-georg.ch Plätze reserviert werden.

Sonntag, 1. März, 17.00 Predigerkirche Zürich, Chorkonzert «Licht und Frieden»

Sonntag, 8. März 17.00 Katholische Kirche Küsnacht, Chorkonzert «Licht und Frieden»

Vokalensemble «Ensemble Bleu» und Chor «Creatones»

Eindrücke aus der Probe vom 21. Februar

Eine Rückschau auf die 2. Ausgabe von „Licht und Frieden“ 2025 finden Sie hier

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Rückschau „Licht und Frieden“ 2025


Am Sonntag, 2. März ging die zweite Ausgabe des 2024 so erfolgreichen Benefizkonzertes „Frieden und Licht“ in der Zürcher Predigerkirche über die Bühne. Verstärkt durch zahlreiche Zuzüger und Zuzügerinnen, darunter fünf Mitglieder des ukrainischen Chors „Perespiv“, präsentierte unser Vokalensemble ein Programm mit Werken von D. Bortnjanski, A. Pärt, H. Havrylets, M. Leontovych, O. Gjeilo und G. Deák-Bardos.

Dazwischen sangen die Frauen von Perespiv Arrangements traditioneller ukrainischer Lieder, angeleitet von Zoryana Mazko und begleitet am Klavier durch Tetiana Lomaka. Das Publikum in der sehr gut besuchten Predigerkirche zeigte sich sehr begeistert, und dank der grosszügigen Deckung der Unkosten durch die katholische Kirchgemeinde Küsnacht-Erlenbach können nun CHF 8188 in die Ukraine gespendet werden. Das Geld wird diversen Musikschulen zugute kommen, deren Aktivitäten durch das Kriegsgeschehen zum Teil völlig zum Erliegen gekommen sind. Ich danke an dieser Stelle allen Beteiligten, die vor und hinter den Kulissen geholfen haben, dieses wunderschöne Konzert möglich zu machen.

Perespiv mit der Solistin Anastasiia Khilko

Einen Eindruck vom Konzert vermittelt die Rezension der Besucherin Christine de Palézieux:

Als Zeichen für den Frieden und Aufruf zur Solidarität und Verbundenheit, veranstalteten die Chören Ensemble Bleu (Leitung Joachim Schwander) und Perespiv (Leitung Zoryana Mazko) ein wahrlich berührendes Konzert. Zum Auftakt wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer eingestimmt mit Arvo Pärts zarten Klängen voller nachdenklicher Ruhe, Licht und Wärme. The Deer’s Cry’s sanften Töne füllten Schiff und Kuppel der zürcher Predigerkirche und versetzten die Menschen in andächtige Stille. Mit der Rede des Organisators, Jean-Daniel Fivaz, wurde das Publikum daran erinnert, wie lange sich der Krieg in der Ukraine hinzieht, daran, dass Menschen Not und Leid ertragen müssen, und wie sich Männer und Frauen verschiedenster Herkunft trotz all dem Gram auf Erden auf liebevolle Art verbinden, und Mut und Kraft im gemeinsamen Musizieren schöpfen, wie dieses Konzert zeigte.

Ein ausgewogenes Wechselspiel zwischen den beiden Chören überzeugte den Zuhörer in Klang und Charakter für die gesamte Zeit des Konzerts. Die Frauen von Perespiv sangen mit Leidenschaft arrangierte ukrainische Volkslieder und nahmen das Publikum mit viel Elan mit auf die Reise in ihre folklorischen Klangwelten. Das Ensemble Bleu umsäumte Perespivs volkstümlichen Gesang mit sorgfältig ausgewählten Werken wie The Reproaches von Colin Mawby, Eli-Eli von György Deàk-Bàrdos, Tropar von Hanna Havryletz oder Svite Tichijn von Roman Hurko. Es gelang den Chören eindrücklich, die Zuhörer zu verzaubern. Perespivs leidenschaftliche Präsenz im Wechselspiel mit der anspruchsvoller Musik vom klassischen Ensemble, die durch Präzision und gekonnt eingesetzten piani und fortissimi im Gesang glänzte, wurden auf höchstem Niveau vorgetragen.

Ein Konzert, das in Herz und Seele drang und Licht und Frieden verströmte. Perespivs Gesang überzeugte durch seinen Charme und strahlte irdische Natürlichkeit und Lebensfreude aus. Die Klänge des Ensemble Bleu füllten die Kriche, zogen wie zarte Schleier in sanften Schwaden zur Kuppel und darüber hinaus. Sie schienen keine Grenzen zu kennen und den Himmel zu berühren, so dass zuweilen der Eindruck entstand, es würden Engel den Menschen auf der Welt mit einem himmlischen Lied begegnen, sie in Not und Leid trösten und in eine Liebe einbetten, die, jenseits des weltlichen Hasses und der Missgunst, alle Menschen vereint. Das Programm schloss das Ensemble Bleu sinnbildlich mit Arvo Pärts lateinischem Gebet Da pacem Domine und als Zugabe durfte auch Leontovychs berühmtes Schchedryk nicht fehlen, mit beiden Chören auf der Bühne. Das Konzert versprach nicht nur Licht und Frieden, sondern füllte den Raum damit. Das Publikum würdigte dies mit stehenden Ovationen.

Zugabe „Schtschedryk“ mit beiden Chören, Ltg. Tetiana Lomaka

Höreindrücke

D. Bortnjanski, Concerto 24 (Ensemble Bleu + Perespiv)

Ya Pidu v daleki hory + Oj versche (Perespiv)

G. Deák-Bardos, Eli Eli (Ensemble Bleu)

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Orgelkonzert mit Joachim Schwander


Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
Präludium und Fuge F-Dur BuxWV 145

Freie Improvisation über das Fugenthema

Herbert Howells (1892 – 1983)
Master Tallis’ Testament

Improvisierte Canzona über Howells’ «Master Tallis»-Thema

Improvisiertes Scherzo über das Thema von Regers Passacaglia d-Moll

Max Reger (1873 – 1916)
Introduktion und Passacaglia d-Moll

aus dem Zurzacher Liber Ordinarius
Hymnus zu Ehren der Heiligen Verena

Improvisierte Variationen über den Hymnus

Louis Vierne (1870 – 1937)
aus den ‘Pièces de Fantaisie’ Bd. 3

Carillon de Westminster

 

 

Dies ist eine Veranstaltung des Freundeskreis „Musica St. Georg“
Joachim Schwander vertritt den gesundheitsbedingt ausfallenden Nathan Schneider

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Probe Kinderchor


Gruppe 1 (2. Kindergarten – 2. Klasse)
Freitag, 15.45 – 16.30

Gruppe 2 (3. – 6. Klasse)
Freitag, 16.35 – 17.30)

Katholisches Pfarreizentrum, Jugendraum

Leitung: Cecile Saager

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Fünf gute Gründe, in einem Kirchenchor zu singen


Institutionen und Vereine sind in der Krise, Religion spielt für immer weniger Menschen eine Rolle, und vor allem die katholische Kirche macht mit Negativschlagzeilen von sich reden. Die Kirchenchöre leiden an vorderster Front mit. Und dennoch gibt es auch heutzutage gute Gründe, in einem Kirchenchor mitzuwirken. Fünf davon seien im Folgenden genannt:

1. Förderung der Gemeinschaft

Gerade wer berufsbedingt oft den Wohnort wechselt, findet in einem lokalen Chor rasch Anschluss. Im Gegensatz zu den meisten nicht kirchlich gebundenen Chören ist die Mitgliedschaft in einem Kirchenchor in der Regel gratis, und man lernt Menschen kennen, die an einem Ort verwurzelt sind und entsprechende Kontakte besitzen. Da es beim Singen um Musik und Sprache geht und oft mehrsprachig gesungen wird, können auch Fremdsprachige andocken, die mittels der Probenarbeit gratis Sprachunterricht erhalten.  

2. Lerneffekt

Gratis ist auch die Musikausbildung: geschult werden die Stimme, das Gehör und meist auch das Notenlesen. Kichenchöre stehen im Prinzip jedem und jeder offen, der/die einigermassen singen kann oder es lernen möchte. Also auch die Mittdreissigerin, die ein neues Hobby ausprobieren möchte oder der Frühpensionierte, der nach 40 Jahren berufsbedingter Pause an die schönen Musikerfahrungen seiner Jugendzeit anknüpfen will.

3. Gemeinsam Schönes gestalten

Der durchs Kirchenjahr vorgegebene gottesdienstliche „Betrieb“ gibt einen Rahmen mit klarem Auftrag und Lernziel vor und garantiert den Auftretenden ein zumeist wertschätzendes Publikum. Eine schön gestaltete Liturgie mit festlicher Musik kann auch denjenigen eine tiefe spirituelle Erfahrung vermitteln, die mit Kirche und Religion längst abgeschlossen haben.

4. Gesundheitsförderung

Chorsingen ist gesund. Nicht nur befreit es gefährdete Menschen aus der sozialen Isolation, sondern durch Atemtechnik und den richtigen Gebrauch von Körper und Stimme werden Verspannungen abgebaut und die Konzentration geschärft. Also die perfekte Anti-Ageing-Kur! Vielbeschäftigte Berufsleute geniessen die Chorprobe als willkommenen Ausgleich zum stressigen Alltag, indem beim Singen neue Hirnregionen aktiviert werden.

5. Dienst an der Gemeinschaft

Entgegen allen Negativklischees: eine gut funktionierende Kirchgemeinde gibt vielen Menschen Halt und stiftet Heimat. Ein lebendiger, aktiver Kirchenchor trägt wesentlich dazu bei. Singen in einem Kirchenchor ist also eine gute Sache, selbst wenn man sich bei der persönlichen Zeitgestaltung etwas einschränken und den einen oder andern Sonntagmorgen opfern muss.                                                                                                                  

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